Affenkiller und Regenwaldvernichter in fast jedem 2. Supermarktprodukt

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

zunächst einmal bitten wir Sie von ganzem Herzen sich dem Thema Natur-und Umweltzerstörung für einige Minuten zu widmen und sich Zeit nehmen den folgenden Info-Text zu lesen. Denn er ist von großer Wichtigkeit und auch für Sie relevant.

 

In diesem Text möchten wir Sie auf ein großes Problem innerhalb der Themen Umweltverschmutzung, Klimawandel, Artensterben, Regenwald und Menschenrechte aufmerksam machen.

Das besagte Problem heißt Palmöl, das in vielerlei Hinsicht schlecht ist. Es beinhaltet alle oben genannten und ist somit stark verantwortlich für viel Leid und die Erwärmung unseres Klimas.

 

Palmöl ist ein orange-rotes Öl, das an sich nicht etwas schlimmes ist. Das Problem liegt im Anbau...

Regenwald wird abgeholzt: Erst werden die großen "Urwaldriesen" gefällt, die als Teak-, Rattan-, Palisander- oder Bangkiraiholz zu Außenmöbeln oder Holzterassen verarbeitet werden und nach Europa, in die USA, nach China und in andere Länder meist illegal exportiert und dort verkauft. Danach werden die halbhohen und hohen Büsche sowie anderes Gestrüpp verbrannt- viele Tiere fallen den Flammen zum Opfer und Massen an CO2

 werden freigesetzt.

 

 

Nun wieder zum Palmöl an sich: Es ist reich an Beta-Karotinen (woher es auch die orange-rote Farbe erhält) und es riecht nach Veilchen, dies geht jedoch bei der Raffination verloren. Schlimm ist, dass Palmöl nicht deklariert wird, d.h. es wird auf der Zutatenliste der Produkte in denen es verwendet wird meist nicht eindeutig als "Palmöl" erwähnt. Versteckt wird Palmöl hinter Decknamen wie "pflanzliches Öl" oder "pflanzliches Fett". Wer mag schon hinter diesen scheinbar lieblichen Namen einen Affen-oder Klimakiller vermuten? Zwar ist nicht zu 100% geklärt, ob wirklich Palmöl enthalten. Doch dies ist der Firmen Absicht genau dieses nicht zu klären. Die Faustregel gilt: Überall wo "pflanzliches Öl", "pflanzliches Fett", "Pflanzenöl" oder "Pflanzenfett" sollte Vorsicht walten und immer und zu jeder Zeit Palmöl vermutet und mit diesem gerechnet werden.

 

Wie die meisten vermuten mögen ist nachhaltig angebautes oder biologisches Palmöl gut und für die Umwelt gut verträglich und kein Klimakiller und "Regenwaldgefährder". Doch dem ist nicht so! Es gibt zu lasche Auflagen für diese Logos. Umweltaktivisten sprechen sogar davon, dass sich Firmen solch eine Lizenz mehr oder weniger selbst ausstellen können. Außerdem: Wer will vor Ort, an den Ölmühlen noch überprüfen von welcher Plantage welche Ölfrüchte stammen? Es gibt kaum wirklich nachhaltig angebautes Palmöl!

Die Non-Profit Organisation Runder Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO-"Round Table for Sustainable Palm Oil") steht international stark in der Kritik und gerät zunehmend unter Druck.

Wir raten Ihnen: Fallen Sie nicht auf den "Nachhaltigkeitstrick" der Firmen herein und kaufen Sie keine (teureren) Produkte mit angeblichem nachhaltigen Palmöl.

 

Auch wenn Sie dieses Öl nicht kennen mögen ist es allgegenwärtig und Studien zufolge in fast jedem 2. Supermarktprodukt. Also auch Sie können etwas verändern und die Nachfrage gezielt senken, indem Sie sich für einige, wenige Produkte entscheiden, auf die Sie bei Ihren nächsten Einkäufen verzichten. Dieses Öl nimmt Affen, wie Orang-Utans oder Gorillas das Leben und nicht nur Ihnen, sondern Schätzungen zufolge sind 20-30 Millionen Tier-und Pflanzenarten sind durch den Boom der Ölpalme auf Borneo, Sumatra, in ganz Indonesien und Malaysia, Südamerika, Mittelafrika...- praktisch allen Ländern und Regionen am Äquator akut bedroht! Prominente Vertreter sind hierbei Tiger, Waldelefanten, besondere Nashornarten, Tapire, die eben genannten Orang-Utans und Gorillas u.v.m.

Ihr Lebensraum, die tropischen Ur-und Regenwälder, werden schon bald unwiederbringlich von unserem Planeten verschwunden sein samt seinem Artenreichtum (bis zu 90% der Tier- und Pflanzenarten leben im tropischen Ur- und Regenwald).

 

 

Vertreibung indigener Völker (c) Vinai Dithajohn/Greenpeace
Vertreibung indigener Völker (c) Vinai Dithajohn/Greenpeace

Auch den Menschen, die dort leben, wird ihr Versorgungszentrum, der Wald, genommen und die Ureinwohner werden gewaltsam von ihrem eigenen Land vertrieben! Manchmal bieten die großen Konzernen auch einen Arbeitsplatz an, doch der Lohn gleicht Almosen und die Familie kann nicht ausreichend ernährt werden... Darüber hinaus sind diese Jobs so etwas wie Düngemittel- giftigste Substanzen- auszutragen und zu alle dem noch ohne einen Schutzanzug- höchst gesundheitsschädlich.

Um alle Probleme oder Nachteile aufzulisten, bräuchte man Stunden. Nun also zur Klimaerwärmung:

 

Die Waldflächen befinden sich oft auf Moratorien, diese speichern immense Mengen Kohlenstoff, doch nun werden diese Moratorien, um dort Ölpalmen zu pflanzen, trockengelegt. Dabei wird das Kohlenstofflager geleert und der Kohlenstoff entweicht in die Luft. Der Kohlenstoff (C) oxidiert nun mit dem Sauerstoff (O2) in unserer Luft und reagiert zum Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO2) (C+O2=CO2). Dieses Gas erwärmt unser Klima, doch müssen diese Emissionen in den CO2-Statistiken nicht aufgeführt werden. Es sind jedoch riesige Mengen, die unser Klima stark negativ beeinflussen und eine schwerwiegende Statistikfälschung, die vorliegt. Die Regierung kann so vertuschen, wie viel  CO2 freigesetzt wurde und niemand weiß die Wahrheit um die Emissionen und wie schlimm es um unser Klima wirklich steht.

 

 

Verschmutzung der umliegenden Bäche durch die Palmölindustrie (c) Oka Budhi/Greenpeace
Verschmutzung der umliegenden Bäche durch die Palmölindustrie (c) Oka Budhi/Greenpeace

Neben der Klimaverschmutzung spielt die Palmölindustrie auch eine entscheidende Rolle in der direkten Umweltverschmutzung. Die alten Ölmühlen verpesten die Umgebung mit dreckiger Luft und die schädlichen Abfallstoffe der Palmölproduktion werden in die Bäche der Umgebung geleitet. In diese stinkende Brühe werden auch die vorher genannten giftigen Düngrückstände entsorgt. Tiere und Pflanzen sterben!!!

 

Der Kreis schließt sich: Nun sind Sie im Groben über Folgen von Palmöl informiert.

 

Es ist also die Zeit gekommen, an der wir es in die Hand nehmen müssen:

 

-Informieren Sie sich weiter, denn das Thema "Palmöl" ist noch viel komplexer (z.B. wird auch in unseren Kraftstoffen zunehmend Palmöl verwendet)

 

-Informieren Sie andere Leute, wie Bekannte, Freunde oder Kollegen

 

-Kontaktieren Sie Politiker und fordern Sie die Beimischpflicht für Agrokraftstoffe abzuschaffen; die Deklarationspflicht für "pflanzliche Öle" und "pflanzliche Fette" und mehr Transparenz und keine Statistikfälschung der CO2-Emissionen

-Kontaktieren Sie zuständige Firmen und fordern Sie, dass diese Firma auf das bessere Sonnenblumen-oder Rapsöl umstellt

 

-Wenn Sie mögen, dann rufen Sie selber zu Demonstrationen auf oder senden Sie uns gute Ideen oder Anlässe für Demos; gute Gestaltungsvorschläge für Buttons, Banner, Flaggen, T-Shirts, Aufkleber etc. oder gute Ideen für Aktionen

 

Nun müssen wir zusammenhalten und gemeinsam agieren, um etwas zu erreichen. Wir sind die Generation, die unsere Mutter Erde am Leben erhalten kann. Es liegt also in unser aller Hand, ob wir die Erde aufgeben und unseren nachfolgenden Generationen eine Welt voll von Leid, Artensterben und Naturkatastrophen hinterlassen oder ob wir uns entscheiden jetzt zu handeln- es ist Jedermanns Entscheidung und nur wenn jeder sich entscheidet der Erde zu helfen können wir sie noch retten. Es sollte auch Ihre Absicht sein und Ihnen am Herzen liegen die Mutter alles Lebens, unsere Mutter Erde mit all ihrem Reichtum zu respektieren, zu lieben, zu schätzen und vor allem zu schützen.

 

 

Wir hoffen wir können auf Ihre Entscheidung zählen und mit Ihnen rechnen, wenn wir alle zusammen Mutter Erde wieder auf die Beine helfen.

 

Ihr RePlanet Team

 

                        Johannes Hansen, Gründer

                        Vegas v. Vogelstein, Gründer

 

(E-Mail: info@rette-die-umwelt.com

 Webseite: www.rette-die-umwelt.com)